
- Mammographie/3D-4D Sonographie
- Transmamilläre OP-Technik
- Intraoperative Strahlentherapie
Intraoperative Strahlentherapie (IORT)Wir möchten durch die tumorkonforme Behandlung von Brustkrebs Ihnen ein chirurgisch-radiologisches Konzept für
Wenn ein Tumor operativ entfernt wird, muss dies immer mit ausreichendem Sicherheitsabstand zum Restbrustgewebe geschehen, da das um den Tumor liegende Gewebe ein hohes Risiko für ein erneutes Tumorwachstum in der Zukunft birgt. Zum einen reduzieren wir dieses Risiko bereits durch die von uns entwickelte transmamilläre OP-Technik. Zum anderen wird dieses Risiko nach brusterhaltender Operation dadurch gemindert, dass üblicherweise immer eine 6-wöchige Strahlentherapie der operierten Brust nach abgeschlossener Wundheilung erfolgt. Gemeinsam mit den Strahlentherapeuten Prof. Dr. med. H. Renner (Nürnberg) und Prof. Dr. med. A. Resch (Wien) haben wir uns nun der Targit Studie angeschlossen. In dieser Studie wird untersucht, ob die 6-wöchige Strahlentherapie, die sich normalerweise an die Operation nach Abschluss der Wundheilung anschließt, gleichwertig ist zu einer einmaligen Wundbett-Bestrahlung während der Operation. Diese Technik bringt mehrere Vorteile mit sich:
Die intraoperative einmalige Bestrahlung kann somit in manchen Fällen die andernfalls erforderliche 6-wöchige Nachbestrahlung ersetzen oder zumindest verkürzen. Die Bestrahlung im Tumorbett ist damit eine sinnvolle Ergänzung zu unserer transmamillären chirurgischen Vorgehensweise. Wir versuchen dadurch die diagnostischen u. therapeutischen Schritte zeitlich zu komprimieren und zu entradikalisieren. |